Freitag, 15. Mai 2015

BIKRAM YOGA


Seit dem ich von Bikram Yoga gehört, es selbst auch einmal ausprobiert habe und begeistert war, habe ich beschlossen überhaupt nur noch Dinge unter Bikram Voraussetzungen zu unternehmen.
Birkam Zähneputzen ist mein erster Schritt. Ich fange schon bei den Vorderzähnen zu schwitzen an. Gelange ich zu meinem letzten verbliebenen Weisheitszahn, lieg ich halbtot am Boden.
Ich finde das gesund.
Danach geht’s zum Bikram Rauchen in die Küche, wo meine Frau schon wartet. Wir führen eine Bikram Ehe. Gemeinsam Bikram trinken wir einen Kaffee und Bikram unterhalten uns über Pilates und gemeinsame Bikram Abenteurer im 2. Oder 16. Bezirk.
Sie wiegt mittlerweile 15 Kilo.
Ich 19.
Es geht uns gut.
Nach dem Frühstück geben wir uns gemeinsam Akuthydrierungsmaßnahmen hin, sie schließt sich an den Wasserhahn im Klo am Gang an, ich im Bad am Gang, bevor ich mit einem Freund Bikram Tennisspielen gehen. Wir spielen Best of One Point. Danach kommt die Rettung und holt den Gewinner ab. Meistens ist es mein Freund, weil ganz blöd bin ich auch nicht.
Sie sehen, es läuft.
Am späten Nachmittag gehe ich zur Bikram Kirchenmesse gleich ums Eck. (Man sollte zwecks Gewissensbalance und unter dem Motto „Licht ins Helle“ Livebilder von hier nach Äthiopien senden. Keine Ahnung, ob die reagieren dort?)
Egal!
Danach Bikram Mittagsschlaf bis 20 Uhr. Völlige Erschöpfung hinterher.
Es ist Sonntag, also wieso Stress?
Meine Frau und ich lassen den Tag ausklingen.
Bikram Tatort, Bikram Streit, Bikram Versöhnung, Bikram Stromrechnung, Bikram Ende.

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